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Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Hier können Sie einen Überblick über die neuen Ereignisse unserer Gemeinde bekommen und das aktuelle Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld downloaden.

Veranstaltungen + Termine

Veranstaltung

EINE FREITAGABEND-LITURGIE von Heinrich Schalit

Sonntag, 7. Mai 2017, 17:00 Uhr
in der Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107, 33604 Bielefeld

Die Uraufführung fand am Freitagabend, den 16. September 1932, in der Berliner Synagoge an der Lützowstraße statt. Die liturgische Musik für Kantor, Orgel und Chor steht einerseits in der musikalischen Tradition der liberalen Synagoge des 19. Jahrhunderts. Andererseits ist es Heinrich Schalit, der 1886 geboren wurde, darum zu tun, ein originäres jüdisches Idiom zum Klingen zu bringen. Angesichts des sich radikal verschärfen- den Antisemitismus ging es um die Entwicklung und Behauptung einer jüdischen Identität. Kurz vor seiner Emigration nach Rom veröffentlichte Schalit seine Liturgie im Selbstverlag, um sie 1951 in erweiterter und etwas geglätteter Fassung in den USA erneut herauszubringen.

In Bielefeld erklingt die Urfassung. Die Rolle des Kantors übernimmt der Kantor der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Paul Yuval Adam. An der Orgel Adrian Büttemeier, der Projektchor des Kirchenkreises Gütersloh singt die Chorpartien dieses Aufsehen erregenden Werkes. Die Gesamtleitung des Konzerts liegt in den Händen von Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter.

Eintritt 10,- €/ermäßigt 8,-€

Rückblicke

Gedenken - Jom haShoa

JEDE ERMORDETE, JEDER ERMORDETE HAT EINEN NAMEN

Yom haShoa am 24. April 2017/28. Nissan 5777, ab 15:00 Uhr

Seit 1951 gibt es den jüdischen Gedenktag Jom haShoa. Erstmalig wurden in diesem Jahr vor dem Alten Rathaus die 1935 Namen der von Bielefeld aus deportierten jüdischen Kinder, Frauen und Männer verlesen. Die Lesung dauerte insgesamt 6 Stunden und wurde von Oberbürgermeister Pit Clausen eröffnet.

Den Abschluss um 20.45 Uhr bildeten das El male rachamim, gesungen vom Kantor Paul Yuval Adam, sowie das Kaddish, welches von den Mitgliedern der Jüdischen Kultusgemeinde gesprochen wurde.