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Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Hier können Sie einen Überblick über die neuen Ereignisse unserer Gemeinde bekommen und das aktuelle Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld downloaden.

Veranstaltungen + Termine

Gedenken

JEDE ERMORDETE, JEDER ERMORDETE HAT EINEN NAMEN

Yom haShoa am 24. April 2017/28. Nissan 5777, 15:00 Uhr – 20:00 Uhr

Namenslesung am Rathausplatz

Am Montag, den 24. April, findet im Jahr 2017 der Gedenktag für die ermordeten Juden Europas statt. An diesem Tag werden in Bielefeld auf dem Platz zwischen Altem und Neuem Rathaus in der Zeit von 15 bis ca. 20 Uhr die Namen von mehr als 2.000 Jüdinnen und Juden verlesen, die vom Bielefelder Bahnhof aus in den Jahren 1938 bis 1945 in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert oder auf andere Weise ermordet wurden oder umgekommen sind.

Die Namenslesung und die Ausrichtung des Gedenktags wird von einem Arbeitskreis vorbereitet, dem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld und des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld ebenso angehören wie der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bielefeld und der Initiative Mahnmal - Friedensgruppe der Altstädter Nicolai-Kirchengemeinde.

Yom haShoa, gibt es in Israel seit 1951, er hat den Charakter eines ernsten nationalen Gedenktages. Zur Eröffnungszeremonie abends zu Beginn von Yom haShoa werden sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoa stehen.

Wir laden alle Gemeindemitglieder, ihre Familienangehörigen, Freunde und Interessierte ein, sich an der Namenslesung zu beteiligen.

Veranstaltung

EINE FREITAGABEND-LITURGIE von Heinrich Schalit

Sonntag, 7. Mai 2017, 17:00 Uhr
in der Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107, 33604 Bielefeld

Die Uraufführung fand am Freitagabend, den 16. September 1932, in der Berliner Synagoge an der Lützowstraße statt. Die liturgische Musik für Kantor, Orgel und Chor steht einerseits in der musikalischen Tradition der liberalen Synagoge des 19. Jahrhunderts. Andererseits ist es Heinrich Schalit, der 1886 geboren wurde, darum zu tun, ein originäres jüdisches Idiom zum Klingen zu bringen. Angesichts des sich radikal verschärfen- den Antisemitismus ging es um die Entwicklung und Behauptung einer jüdischen Identität. Kurz vor seiner Emigration nach Rom veröffentlichte Schalit seine Liturgie im Selbstverlag, um sie 1951 in erweiterter und etwas geglätteter Fassung in den USA erneut herauszubringen.

In Bielefeld erklingt die Urfassung. Die Rolle des Kantors übernimmt der Kantor der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Paul Yuval Adam. An der Orgel Adrian Büttemeier, der Projektchor des Kirchenkreises Gütersloh singt die Chorpartien dieses Aufsehen erregenden Werkes. Die Gesamtleitung des Konzerts liegt in den Händen von Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter.

Eintritt 10,- €/ermäßigt 8,-€